Überblick der drei besten Saugroboter

Alle Saugroboter funktionieren nach demselben Prinzip: In einem tortenförmigen Gehäuse sind die Antriebsräder, der Motor sowie Boden- und Randbürsten angebracht. Ein Akku liefert den Strom für den Antrieb und ein abnehmbarer Behälter fängt den Schmutz auf. Das Gerät durchquert gewissermaßen zufällig den Raum. Die eingebauten Sensoren erkennen Treppenstufen und andere Hindernisse. Teurere Geräte gehen nach einem anfangs selbst angelegten Saugplan vor.saugroboter (14)

Eine Akkuladung reicht etwa für eine Stunde Dauereinsatz – das sollte in üblichen Haushalten auch genügen. Zum Nachladen fahren die Saugroboter an die mitgelieferte Basisstation. Berücksichtigen sollte man, dass keine losen Kabel im Raum liegen dürfen. Denn eine Voraussetzung für einen guten Erfolg sind die Bodenbeschaffenheit und eine große, freie und ebene Arbeitsfläche für das Gerät. Achten Sie beim Kauf auch darauf, dass hochwertige Filter vorhanden sind. Diese halten Feinstaub zurück, dieser ist nämlich gesundheitlich und muss durch Spezialfilter weggefiltert werden.

Einen Sauger zu finden war mit einem Saugroboter Test noch nie so einfach. Warum? Hier können Sie alle Modelle miteinander vergleichen. Im folgenden Test erhalten Sie wertvolle Informationen zu drei der meistgekauften Saugroboter.

1. Deebot Roboterstaubsauger

Der Staubsauger-Roboter von ECOVACS wird während des Ladevorgangs automatisch gereinigt und entleert. Der Schmutz wird in die Basisstation abgesaugt, deren Sammelbehälter wesentlich größer ist. Das Gerät eignet sich für Hartholz- und Laminatböden, Linoleum-Fliesen und Kurzhaarteppiche. Zusätzlich lässt sich sein Zyklon-Aufsatz aus der Ladestation entnehmen und als Handstaubsauger mit Zubehör verwenden.

Das Gerät verfügt über vielseitige Reinigungsmodi. Im Automodus fährt der Deebot D76 die gesamte Bodenfläche ab. Bei schwächer werdendem Akku findet er eigenständig zur Ladestation zurück. Im Randreinigungsmodus saugt das Gerät gezielt die Ränder entlang der Zimmerwände und die Raumecken. Bei der Punktreinigung saugt er spiralförmig eine runde Fläche von bis zu 1,2 Meter Durchmesser.

2. Samsung NaviBot

Der NaviBot SR8980 arbeitet mit dem sogenannten „Visionary Mapping System“. Er erfasst per Digitalkamera 30 Bilder pro Sekunde und erstellt einen genauen Plan der Reinigungsfläche. Dadurch ermittelt er den genauen Standort und erinnert sich automatisch an bereits gereinigte Flächen.

Die beiden seitlichen Bürsten entfernen gemeinsam mit der patentierten Turbobürste problemlos Staub, Tierhaare und anderen Schmutz. Der fünfstufige HEPA-Filter nimmt auch feine Staubpartikel auf und filtert diese aus der abgegebenen Luft. Mit Hilfe der mitgelieferten Fernbedienung kann das Gerät auch selbst gesteuert werden. Nähert sich der NaviBot einem Hindernis, wird er automatisch langsamer und benutzt seine rotierenden Seitenbürsten, um Ecken oder andere schwer zu erreichende Stellen zu reinigen.

3. Moneual Staubsaug-Roboter

Der Roboterstaubsauger verfügt über eine bewegungssensitive Fernbedienung, damit lässt er sich ganz einfach kontrollieren. Mit dem sogenannten „Makro-System“ können Sie jeden Bewegungsablauf aufzeichnen, speichern und abspielen. Das Gerät merkt sich die Position der einzelnen Möbel und berechnet die schnellste und effizienteste Reinigungsbahn. Sollte sich ein Kabel im Gerät verfangen, so beendet der Roboter die Reinigung sofort und bewegt sich vor und zurück, um sich zu befreien.

Im Modus „Schattenreinigung“ reinigt das Gerät auch Bereiche unter niedrigen Möbeln, in diesem Modus säubert der Saugroboter gezielt Schattenstellen unter Möbeln. Die automatische Reinigung nutzt alle eingebauten Basis-Sensoren. Der Randreinigungsmodus ist speziell für den leicht vernachlässigten Randbereich ausgelegt.